Philosophie
Philologisches für Feinschmecker
15. September 2011 – 17:12 | Autor: Christian Dries | Typ: Fundstücke
Der Mensch hat keinen Wert, sondern eine Würde
19. Februar 2010 – 19:30 | Autor: Annabel Bayatloo | Typ: Meinungen
Beitragskategorien
Arbeitswelt Australien Bautechnik Bibliotheken Biologie Computertechnik Energie Erziehung & Schule Ethik Film Forschungsarbeit Forschungspolitik Fotographie Genforschung Geschichte Gesellschaft Hochschule Informatik Ingenieurswissenschaft Internet Journalismus Karriere Klimawandel Lernen Liebe Mathematik Medizin Mikroelektronik Museen Osteuropa Philosophie Physik Politik Promotion Psychologie Reisen Religion Robotik Schwärme Sehen Soziologie Sprachen Sprachwissenschaft Stadt Stadtplanung Studentenleben Studieren im Ausland Studieren in Deutschland Studium Umwelt Web 2.0 Weihnachten Wettbewerbe Wissenschaft Wissensgesellschaft Wissensmanagement Zeitgeist Zoologie Ökologie Ökonomie
Arnim Regenbogen hat eine Chronik der philosophischen Werke verfasst, die Einsichten in unbekannte Bezüge verspricht, jedoch vor allem eines belegt: Querverbindungen entstehen im Kopf.
Christian Wohlers hat seine Reihe von exzellenten Neuübersetzungen der Hauptwerke René Descartes’ um den Discours de la Méthode ergänzt. Das „vielleicht berühmteste Vorwort der Philosophie“ erstrahlt in neuem Glanz.
Der Philosophieprofessor Alfons Reckermann hat eine dreibändige Einführung in den Gedankenkosmos der Antike vorgelegt, die das Prädikat ‚Bildungsreise‘ verdient.
1964 trifft Joachim Fest Hannah Arendt in Baden-Baden zum Radiogespräch – über Adolf Eichmann, das Täterprofil des NS-Regimes und den „Satz vom Widerspruch im Moralischen“. Der Piper-Verlag hat daraus ein Buch gemacht, das wenig Neues bringt, die Forschergemeinde aber dennoch entzücken wird.
Der Hamburger Felix Meiner-Verlag hat seine Enzyklopädie Philosophie inhaltlich und optisch gründlich überarbeitet und beweist damit verlegerischen Mut wider den digitalen Zeitgeist.
In seinem jüngst auf Deutsch erschienenen Essay Von Menschen und anderen Tieren verabschiedet John Gray mit großer Geste die Moderne, liebäugelt mit dem Taoismus und empfiehlt seinen Lesern Zoobesuche.
„Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele“, formulierte Platon vor etwa 2400 Jahren. Eine philosophische Auffassung, die auch heute noch gültig ist. Andere Disziplinen haben es schwerer, eine umfassende Erklärung für das Denken zu finden: Ein Gespräch mit Psychologie-Professor Reinhard Leichner.
Wie viel ist ein Mensch wert? Das lasse sich nicht beziffern, sagt der Theologe und Ethiker Dr. Frank Martin Brunn und argumentiert: Der Mensch hat eine Würde, und die ist nicht abstufbar. Ein Gespräch über die ethischen Konzepte zur Würde des menschlichen Lebens – auch in umstrittenen Bereichen der Forschung.
Alle Menschen haben eine Weltanschauung – aber welche? Der „Philomat“, ein Weltanschauungsermittlungsapparat in Buchform, hilft uns, das herauszukriegen. Spielerisch und anspruchsvoll zugleich gibt er dem eigenen Denken einen Namen und führt in die Philosophie ein, ohne sich anzubiedern.
Immanuel Kant ist auch 275 Jahre nach seiner Geburt so aktuell wie eh und je. Allerdings ist der Königsberger Meisterdenker nicht ganz einfach zu verstehen. Wie also mit der Kant-Lektüre beginnen? Und mit welcher Ausgabe? sciencegarden hat die Vor- und Nachteile von vier maßgeblichen Kant-Editionen getestet und mit namhaften Experten gesprochen.
Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant geboren, ohne den die moderne Philosophie undenkbar wäre. Weniger bekannt ist, dass Kant auch eine bedeutende Erziehungsphilosophie entwarf. Selbst viele Pädagogen haben davon noch nie gehört. Aber das ist nicht allein ihre Schuld.
Einsamkeit ist nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern auch eine gefährliche gesellschaftliche Kraft. Doch statt sie zu bekämpfen, sollten wir sie annehmen und für den Aufbau neuer, tieferer Beziehungen nutzen, meint der amerikanische Politikwissenschaftler Thomas Dumm.
Um die Philosophie ist es an den Universitäten schlecht bestellt. Die akademischen Philosophen von heute eifern nicht mehr den existentiellen Fragen des Lebens nach, sondern ECTS-Punkten und Drittmitteln. Die Ökonomisierung der Universitäten macht der wirklichen Sinnsuche den Garaus.
Die Autobiographie des 1994 verstorbenen Wissenschaftstheoretikers Paul Feyerabend ist ein akademischer Schelmenroman allererster Güte und eine Inspirationsquelle für angehende Akademiker, die fröhliche Wissenschaft betreiben wollen, sich aber nicht recht trauen.
Der Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen. Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein – der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem Schwarm. Oder etwa doch nicht?