Hochschule
Verfassungswidriger Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit
31. August 2011 – 7:00 | Autor: Jens Halfwassen | Typ: Meinungen
Der Welt entrückt im Paradies der Mathematiker
31. Juli 2010 – 9:18 | Autor: Christian Fleischhack | Typ: Berichte
„Es gibt keine Professionalisierung im Universitätsmanagement“
9. März 2010 – 23:00 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Meinungen
Die Promotionskrise. Vom Leidensweg einer Doktorandin
30. März 2009 – 6:06 | Autor: Jana Hohenfeld | Typ: Meinungen
Öffentliche Wissenschaft: Eine Bastelanleitung
25. Februar 2009 – 20:01 | Autor: Christian Spannagel | Typ: Meinungen
Das Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg schreibt die Akkreditierung der durch Bologna neu eingeführten BA- und MA-Studiengänge bei einer „anerkannten Stelle“ vor. Diese Vorschrift ist in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig und damit nichtig – meint der Heidelberger Philosophie-Ordinarius Jens Halfwassen.
Kommilitonen werden „Mitschüler“ genannt, die Universität auch manchmal „Schule“: Das Durchschnittsalter in den Masterstudiengängen sinkt. Dass die Beschleunigung des Studiums ungute Folgen hat, zeigt sich inzwischen deutlich.
Der Freiburger Emeritus Wolfgang Eßbach ist einer der schärfsten Kritiker des Bologna-Prozesses. Für den Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern verfasste er im letzten Jahr eine Stellungnahme – genauer: eine fulminante Abrechnung.
„Publish or perish“ – Die Hamburger Körber-Stiftung diskutierte mit Experten und Betroffenen kontrovers über den Publikationszwang in der Wissenschaft.
„Wie willkommen ist der Nachwuchs?“ fragte sich die Hamburger Körber-Stiftung und debattierte zwei Tage lang mit Wissenschaftspolitikern, Forschungsförderern und Betroffenen über Chancen junger Forscherinnen und Forscher. Die stehen, so das Ergebnis, gar nicht schlecht – vor allem für die Besten der Besten.
Seit Humboldt ist die deutsche Universität im Besitz der Professorenschaft. Ihre Fixierung auf Fachwissen erzeugt die Verschulung und Überfrachtung der BA-Studiengänge – nicht Bologna. Raum für Kreativität und problembasierte, aktivierende Projekte wäre die Lösung.
In Oxford gibt es Räume, in denen sich Professoren und Studenten noch mit- und nicht nur übereinander unterhalten. Auch das macht die Universitätsstadt zu einem Mekka der Moderne.
Oberwolfach ist kein Steuergeld verschleuderndes Wellnesscenter für urlaubssüchtige Mathematiker. Oberwolfach ist abgeschieden und puritanisch. Und vielleicht gerade deswegen ein weiteres Mekka der Moderne?
Von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen unterhalten die Vereinten Nationen in Tokio eine Weltuniversität. In einem weiteren Kapitel aus „Mekkas der Moderne“ trifft Hilmar Schmundt auf deren Rektor und dessen Berater.
Gibt es so etwas wie Mekkas der Moderne? Bekannte Schriftsteller, Forscher und Journalisten haben sich auf die Suche gemacht und ein Buch geschrieben, das zu einer Lesereise zu 76 Pilgeorten der Wissenschaft einlädt. Das Aspen Center for Physics in Colorado ist eines dieser Mekkas, an denen noch die Muse küsst, fernab von hochschulpolitischer Bürokratie.
Im Dezember bekam Rudolf Steinberg für seine Reformen als Präsident der Universität Frankfurt den Hessischen Verdienstorden verliehen. Mit sciencegarden sprach er über Universitäts-Manager, die Bachelorisierung des deutschen Hochschulwesens und akademische Michelin-Sterne.
In Istanbul soll eine deutsch-türkische Universität entstehen. Das Vorzeigeprojekt der „Ernst-Reuter-Initiative“, mit dem Berlin und Ankara sich um interkulturelle Verständigung bemühen, soll im Wintersemester 2010/2011 starten. Die Finanzierung der Spitzenuniversität ist allerdings noch nicht ganz geklärt.
Wer etwas auf Benimm hält, beruft sich gern auf den Freiherrn Knigge. Wenn also ein Campus-Knigge erscheint, dann scheint es wohl um Benimm-Regeln für den Campus, sprich die universitäre Welt zu gehen, oder etwas nicht? „Jein“, lautet die Antwort.
Dass die Promotion kein Spaziergang werden würde, war unserer Autorin von vornherein klar. Doch das Ausmaß der Krise, in die sie an der Seite ihres Doktorvaters geriet, hätte sie beinahe auf Abwege gebracht. Promovierenden möchte sie deswegen ein paar Tipps auf den steinigen Weg zum Doktorhut geben.
Web-2.0-Anwendungen bieten Wissenschaftlern die Möglichkeit, Netze mit Menschen außerhalb des Hochschulbetriebs zu knüpfen und mit diesen in einen konstruktiven Austausch zu treten. Wie das geht, verrät diese Bastelanleitung.