Kultur & Gesellschaft
Wer zu viel isst, sollte mal wieder arbeiten
1. September 2005 – 12:00 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Humanismus reloaded oder Welche Wissensgesellschaft wollen wir?
1. Juli 2005 – 12:00 | Autor: Martin Schöb | Typ: Meinungen
1000 Interviews im Dienst der Forschung
1. Januar 2005 – 12:00 | Autor: Birgit Milius | Typ: Berichte
Alles, was man braucht, um ein guter Forscher zu werden
1. Januar 2005 – 10:00 | Autor: Christiane Zehrer | Typ: Fundstücke
„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ – mit solchen Bibelzitaten rechtfertigen Politiker Einschnitte in das Sozialsystem. Der Theologe Axel Bohmeyer hat mit einer Dekonstruktion dieser Kampfrhetorik den Deutschen Studienpreis gewonnen.
Das vatikanische Geheimarchiv bietet optimale Forschungsbedingungen für Historiker. Ein Erlebnisbericht in historisch bewegten Zeiten von Moritz Trebeljahr.
Im Wettstreit der Schlagworte gehört ‚Wissensgesellschaft‘ zu den hartnäckigsten Konkurrenten von ‚Globalisierung‘, die zugehörigen Debatten aber stellen sich unterschiedlich dar. Und bei jener zur Wissensgesellschaft fehlt ein entscheidender Aspekt. Ein Appell nicht nur an die Soziologie.
Fürs Querdenken belohnt wurden in diesem Jahr sieben junge Leute, die sich mit dem Thema „Mythos Markt“ beschäftigt hatten. Jeder von ihnen erhielt eine eigentümliche Trophäe: Ob goldene Säge, Mistgabel oder Spaten – sie alle freuten sich über den ersten Platz beim Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung.
Frauen mit blonden Haaren hängt seit Jahrhunderten ein bestimmtes Image an: Sie gelten als sinnlich, verführerisch und erotisch, aber auch als rein, kindlich und naiv. Woher kommt dieses Klischee und was ist dran am Gerücht, dass blonde Menschen vom Aussterben bedroht sind?
Folter in Gefängnissen, Entgleisungen bei der Bundeswehr oder Gewaltexzesse im Krieg und Terrorismus: Im Fernsehen wird alles zum Skandal. Wissenschaftliche Erklärungen werden herausgefiltert, sie passen nicht ins Raster des Mediums.
Der renommierte Psychologe Philip Zimbardo stellt – basierend auf dem Stand der Forschung – ein 10-Punkte-Rezept auf, wie man brave Bürger dazu bringt, andere Menschen zu foltern.
Mit dem Workshop „Zukunftsmodelle von Leben – Arbeit – Hochschule” schloss die Körber-Stiftung im Februar 2005 ihre Veranstaltungsreihe zum Thema „Hauptsache Arbeit” ab, die zuvor bereits in Berlin und Köln Studierende zu Arbeitstreffen eingeladen hatte. Alexandra Niessen hat ihn besucht.
In einem Essayband versammelt die edition Körber-Stiftung Beiträge von Studienpreisträgern und etablierten Experten zum Thema Beschleunigung. Eine Rezension.
Wie sähe eine Welt aus, in der jeder genau das Gleiche tut, wie bisher, nur ohne Geld? Antwort: Das einzige was wir verlören, wäre die Kenntnis unseres genauen Kontostandes.
Erziehung ist ein Thema, das viele Menschen betrifft. Nicht nur deshalb scheinen Erziehungsratgeber Konjunktur zu haben. Ein Konzept, welches immer wieder durch die Medien geistert, nennt sich Triple P – Positive Parenting Program. Doch was genau versteckt sich dahinter?
Die Massenmedien haben die Erziehung entdeckt und vermarkten einfache Rezepte. Die Erziehungswissenschaftlerin Sigrid Tschöpe-Scheffler zu Triple P, Erziehungsbestsellern und anderen Phänomen. Ein Interview.
… ist die Fähigkeit, sich zu wundern. Kinder und Uni, ein unüberwindlicher Widerspruch? Eindeutig nein: Mit ihren auf das ganz junge Publikum abgestimmten Vorlesungen lockten die Tübinger Journalisten Ulrich Janßen und Ulla Steuernagel im Jahr 2002 auf Anhieb 400 neugierige Kinder in die Hörsäle.