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Kultur & Gesellschaft

Wer zu viel isst, sollte mal wieder arbeiten

Die Bibel„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ – mit solchen Bibelzitaten rechtfertigen Politiker Einschnitte in das Sozialsystem. Der Theologe Axel Bohmeyer hat mit einer Dekonstruktion dieser Kampfrhetorik den Deutschen Studienpreis gewonnen.

Kein Geheimnis: forschen im Vatikan

Petersplatz in RomDas vatikanische Geheimarchiv bietet optimale Forschungsbedingungen für Historiker. Ein Erlebnisbericht in historisch bewegten Zeiten von Moritz Trebeljahr.

Humanismus reloaded oder Welche Wissensgesellschaft wollen wir?

*Im Wettstreit der Schlagworte gehört ‚Wissensgesellschaft‘ zu den hartnäckigsten Konkurrenten von ‚Globalisierung‘, die zugehörigen Debatten aber stellen sich unterschiedlich dar. Und bei jener zur Wissensgesellschaft fehlt ein entscheidender Aspekt. Ein Appell nicht nur an die Soziologie.

Fünfmal Gold für Zukunftsvisionen

Ausweg Wachstum?Fürs Querdenken belohnt wurden in diesem Jahr sieben junge Leute, die sich mit dem Thema „Mythos Markt“ beschäftigt hatten. Jeder von ihnen erhielt eine eigentümliche Trophäe: Ob goldene Säge, Mistgabel oder Spaten – sie alle freuten sich über den ersten Platz beim Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung.

Blondinen bevorzugt

"Geburt der Venus" von BotticelliFrauen mit blonden Haaren hängt seit Jahrhunderten ein bestimmtes Image an: Sie gelten als sinnlich, verführerisch und erotisch, aber auch als rein, kindlich und naiv. Woher kommt dieses Klischee und was ist dran am Gerücht, dass blonde Menschen vom Aussterben bedroht sind?

Die ermüdende Macht des Fernsehens

*Folter in Gefängnissen, Entgleisungen bei der Bundeswehr oder Gewaltexzesse im Krieg und Terrorismus: Im Fernsehen wird alles zum Skandal. Wissenschaftliche Erklärungen werden herausgefiltert, sie passen nicht ins Raster des Mediums.

Das Stanford-Gefängnis-Experiment

Auf dem Höhepunkt des Folterskandals von Abu Ghraib wurde in den Medien überwiegend die Meinung vertreten, derartige Exzesse seien die Folge einer gestörten Persönlichkeit einzelner Individuen, die dort im Irak ihre perversen Phantasien ausgelebt hätten. Doch im Gegensatz zu Psychopathen und Kinderschändern, mit denen sie von den Medien gerne in einen Topf geworfen werden, sind ihre Taten in der Regel nicht auf eine psychische Störung zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Bedingungen ihrer sozialen Umwelt. Dies ist seit über 30 Jahren bekannt und wurde in zahlreichen psychologischen Studien empirisch belegt.

In jedem steckt ein Folterknecht

*Der renommierte Psychologe Philip Zimbardo stellt – basierend auf dem Stand der Forschung – ein 10-Punkte-Rezept auf, wie man brave Bürger dazu bringt, andere Menschen zu foltern.

Der Stolperweg ins Berufsleben

*Mit dem Workshop „Zukunftsmodelle von Leben – Arbeit – Hochschule” schloss die Körber-Stiftung im Februar 2005 ihre Veranstaltungsreihe zum Thema „Hauptsache Arbeit” ab, die zuvor bereits in Berlin und Köln Studierende zu Arbeitstreffen eingeladen hatte. Alexandra Niessen hat ihn besucht.

"Fast forward"

„fast forward“In einem Essayband versammelt die edition Körber-Stiftung Beiträge von Studienpreisträgern und etablierten Experten zum Thema Beschleunigung. Eine Rezension.

Gemeinschaft als Geschenk

*Wie sähe eine Welt aus, in der jeder genau das Gleiche tut, wie bisher, nur ohne Geld? Antwort: Das einzige was wir verlören, wäre die Kenntnis unseres genauen Kontostandes.

Was ist Triple P?

*Erziehung ist ein Thema, das viele Menschen betrifft. Nicht nur deshalb scheinen Erziehungsratgeber Konjunktur zu haben. Ein Konzept, welches immer wieder durch die Medien geistert, nennt sich Triple P – Positive Parenting Program. Doch was genau versteckt sich dahinter?

1000 Interviews im Dienst der Forschung

Neue australische Erziehungsfortbildungen haben auch in Deutschland Konjunktur. Aber sind die Kurse bei Verhaltensstörungen überhaupt wirksam? Pädagogen und Psychologen der TU Braunschweig untersuchen derzeit, ob Triple P sein Geld wert ist. Ein Interview mit den Forschern.

Super Nanny und Konsorten

Sigrid Tschöpe-SchefflerDie Massenmedien haben die Erziehung entdeckt und vermarkten einfache Rezepte. Die Erziehungswissenschaftlerin Sigrid Tschöpe-Scheffler zu Triple P, Erziehungsbestsellern und anderen Phänomen. Ein Interview.

Alles, was man braucht, um ein guter Forscher zu werden

*… ist die Fähigkeit, sich zu wundern. Kinder und Uni, ein unüberwindlicher Widerspruch? Eindeutig nein: Mit ihren auf das ganz junge Publikum abgestimmten Vorlesungen lockten die Tübinger Journalisten Ulrich Janßen und Ulla Steuernagel im Jahr 2002 auf Anhieb 400 neugierige Kinder in die Hörsäle.

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