Frank Berzbach
Frank Berzbach ist Redakteur bei sciencegarden.
Die Generation Dr. Golf geht in Rente
1. Dezember 2008 – 7:00 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Jenseits von Theorie und Konfession
1. Dezember 2007 – 9:05 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Fundstücke
Politischer Dialog als gerontologische Vorlesung
1. Februar 2007 – 9:30 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Kommilitonen werden „Mitschüler“ genannt, die Universität auch manchmal „Schule“: Das Durchschnittsalter in den Masterstudiengängen sinkt. Dass die Beschleunigung des Studiums ungute Folgen hat, zeigt sich inzwischen deutlich.
Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant geboren, ohne den die moderne Philosophie undenkbar wäre. Weniger bekannt ist, dass Kant auch eine bedeutende Erziehungsphilosophie entwarf. Selbst viele Pädagogen haben davon noch nie gehört. Aber das ist nicht allein ihre Schuld.
Eine Dozentenstelle im BA-Studiengang – kein ungewöhnlicher Job für die Post-Docs der Generation Golf. Dieser Berufsalltag hat viele in die innere Emigration getrieben. Frustrierendes aus der schönen neuen Welt der Berufshochschule.
Viele Studenten arbeiten in Kneipen. Der Job scheint mehr einzubringen als nur Geld. Dies hat auch psychologische Gründe. Unser Redakteur Frank Berzbach hat sich in der Szene umgesehen.
Wer seine erste Stelle als Lehrsklave an der Hochschule antritt, der verliert erst einmal die Sprache. Die größte Herausforderung des Berufsstarts ist nämlich das ungeklärte Verhältnis von „Du“ und „Sie“. Eine persönliche Leidensgeschichte.
Das Christentum erlebt keine Renaissance, es war immer da. Die Adventszeit lädt zur Beschäftigung mit den Wurzeln unserer Kultur ein. Nachdenkliches zu Weihnachten.
„Gesellschaftliche Relevanz“ soll das alleinige Kriterium für den neuen Promotionspreis der Körber-Stiftung sein. Er rückt an die Stelle des etablierten Deutschen Studienpreises. Auf einer Tagung in Hamburg wurde gefragt, was das überhaupt sei. Unser Redakteur Frank Berzbach gibt darauf ungefragt, also provokant Antwort.
Auf der Documenta 12 ist nicht die Kunst zu sehen, die in Postkartenform auf jedem Drehständer der Welt ihr Dasein fristet. Persönliche Impressionen von der bedeutendsten Ausstellung der Welt.
Annette Schavan sprach in Bonn über „Ethik in Wissenschaft und Politik“ – ein wichtiges forschungspolitisches Thema. Aber was einen inzwischen bei solchen universitätsöffentlichen Veranstaltungen erwartet, ist schockierend …
Wahrscheinlich ist die „Kleingeldprinzessin“ von Berlin schon vergeben – aber es bleiben noch ihre wunderbaren Songs. Längst überfällig, dass die Band richtig berühmt wird. Eine Hommage!
Ob Hotelzimmer oder Studentenbude: In England gibt es kein Zimmer ohne Teas-Maid. Schrullig, nützlich und – lebensrettend.
Jochen Hörisch analysiert in einem brillanten Essay die psychologische Tiefenstruktur der deutschen Unimisere. Seine Therapievorschläge sind verblüffend pragmatisch: Er rät zu intellektueller Geselligkeit – warum nicht bei einem Glas Portwein? Eine Rezension.
Die Fotothek in Weimar ist eine neue Heimat für vergessene Privatfotografien. Das skurrile „Fachgeschäft“ zieht viele Besucher an, nicht nur weil es mittwochs Kuchen gibt.
Die wichtigste Innovation, seit es Fachbereichssitzungen gibt, ist ein Malbuch aus Frankreich. Sein Motto: Life’s too long not to waste time. Mit 60 Seiten voller Ausmalbildchen wird jede Besprechung erträglich.
Nicole Cordner kommt aus Trinidad und studiert in Bonn. Sie findet die Deutschen zu zurückhaltend, aber besser als die Engländer. Ein Interview aus unserer Reihe „Studieren in Deutschland“.