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Dezember 2007

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21. November 2007 | Christian Dries | 09:17

Begriffsabrüstung

Kaum eine öffentliche Äußerung – von Politikern, Wissenschaftlern, Managern -, in der nicht von Kreativität die Rede ist; davon, dass wir mehr von ihr bräuchten, um endlich wieder zur Weltspitze…; dass wir am besten schon im Kindergarten! Und überhaupt seien die heutigen Bedingungen ja ganz furchtbar kreativitätsabträglich.

In seinem Essay “Kreativität. Hohe Erwartungen an einen schwachen Begriff” nimmt Hartmut von Hentig die ganze Chose gehörig und intelligent aufs Korn. Er sei hiermit zur Lektüre empfohlen. A propos: Intelligenz – auch so ein “keyword” der Spätmoderne. Wer sich darüber amüsieren will, muss Enzensberger lesen: “Der Irrgarten der Intelligenz. Ein Idiotenführer”. Voilà!

Kategorien: Lesetipps, Zeitgeist | Tags: |
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3 Kommentare »

  1. Wo gibt es denn nun dieses Essay? Sind die online verfügbar? Muss man Hartmut von Hentig kennen?

    Kommentar von blogwärts — 21. November 2007 @ 15:16

  2. Ja, Hartmut von Hentig lohnt sich zu kennen: Gründer der legendären Bielefelder Laborschule, wahrscheinlich (praktisch und theoretisch) der bedeutendste deutsche Pädagoge der Gegenwart. Zudem intellektuell/politisch immer quer und eigen und klug. Band zwei seiner Memoiren liegt gerade vor: sehr interessante Biographie.

    Kommentar von Frank Berzbach — 21. November 2007 @ 16:42

  3. Die Essays kann man m.W. nur in gedruckter Form kaufen. Ist auch besser für die Augen ;-) Und es lohnt sich.

    Kommentar von Christian Dries — 22. November 2007 @ 11:27

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