Natur + Technik
Von der grauen Maus zum Visualisierungstool
25. Januar 2009 – 16:17 | Autor: Christian Schmieder | Typ: Berichte
Wenn Beute trickst – und Jäger hungrig bleiben
1. August 2008 – 16:30 | Autor: Eva Heidenfelder | Typ: Berichte
Schwärmen und schwärmen lassen – gemeinsam ans Ziel
1. August 2008 – 14:30 | Autor: Susanne Wegner | Typ: Berichte
Wir sind berechenbar – Wie sich das Verhalten von Menschenmassen voraussagen lässt.
1. August 2008 – 14:00 | Autor: Nike Bodenbach | Typ: Berichte
Die Natur als Vorbild für die Wissenschaft
1. August 2008 – 12:27 | Autor: Katja Eisert | Typ: Berichte
Mission to Mars – der EUROBOT World Cup
23. Juni 2008 – 10:00 | Autor: Bert Brückmann | Typ: Berichte
Herausforderung Stadt: Pläne und Visionen
1. Juni 2008 – 12:45 | Autor: Kerstin Huber | Typ: Berichte
Wenn ein Biologe erzählt, dass er Krebs bei Mäusen oder Ratten erforscht, zieht niemand die Augenbrauen hoch. Biopsychologen, die sich der Nagetiere für die Erforschung psychischer Erkrankungen bedienen, müssen hingegen ihre Experimente an Tieren oft rechtfertigen. Leiden etwa auch Ratten an Schizophrenie, Depression oder Zwangsstörungen?
CAQDAS – hinter dieser eigentümlich klingenden Abkürzung stehen Softwarepakete, die Sozialwissenschaftlern bei der Organisation von großen Textmengen helfen sollen. Udo Kuckartz gehört zum Urgestein der Entwicklerszene und spricht mit sciencegarden über vergangene und zukünftige Entwicklungen im Bereich der computerunterstützen Auswertung von verschrifteten Daten.
David Baltimore erhielt 1975, im Alter von 37 Jahren, den Medizin-Nobelpreis. Der Wegbereiter der Gentechnik forscht am California Institute of Technology in Los Angeles und sprach mit sciencegarden über die Hoch- und Tiefpunkte seiner außergewöhnlichen Karriere.
Wer entwickelt eigentlich das Fahrwerk eines Motorsport-Rennwagens? Ein Bauingenieur! Wir sprechen mit Dr. Uwe Gleiter über Kunststoffe, Betonkanus und den Unterschied zwischen Bauwerken und Autos.
Der Mensch beobachtet die Tierwelt, um sein eigenes Verhalten besser zu verstehen. Besonders beim Schwarmverhalten scheinen die Rückschlüsse eindeutig zu sein – der Mensch organisiert sich in bestimmten Situationen instinktiv in einem Schwarm. Oder etwa doch nicht?
Fressen und gefressen werden: Das ist der natürliche Kreislauf des Lebens. Doch was, wenn die Beute nicht im Magen des Räubers landen will. Und deshalb mit „fiesen“ Tricks arbeitet? Denn viele Organismen wissen: In der Masse liegt die Klasse. Und bilden Schwärme. Für sie ein Segen, für den Jäger aber ein Fluch.
Wir kennen Piranhas als erbarmungslose Killer. Doch brasilianische und schottische Forscher decken auf: Piranhas sind Angsthasen – zumindest außerhalb ihres Schwarms.
Der Klimawandel soll für die weltweite Erwärmung der Meere verantwortlich sein. Doch bringt er nicht nur Verlierer hervor. Manchen Tierarten eröffnen sich ganz neue Chancen.
Was wäre das Meer ohne Fischschwärme? Umweltgifte schwappen ins Meer und beeinflussen den Orientierungssinn von Meerestieren. Welche Folgen hat das für das maritime Ökosystem?
Sie wollen dem Geheimnis Schwarmintelligenz auf die Spur kommen: Verhaltensbiologen aus Leeds und Informatiker aus Lübeck. Von den kleinen Fortschritten mit Fischen und den großen Hoffnungen der Menschen.
Immer steht uns jemand im Weg. Immer! Meist nervt das nur, aber wenn eine Gefahrensituation eintritt, sind verstopfte Notausgänge lebensgefährlich. Deshalb untersuchen Forscher das Verhalten von Menschenmassen.
Im Kollektiv bewältigen Ameisen und Vögel komplexe Aufgaben. Deren Schwarmintelligenz machen sich Forscher in der Informatik und der Mathematik zunutze.
Smart Dust ist die elektronische Form eines Schwarms: winzige Computer, die sich selbstständig organisieren und vernetzen. Der „schlaue Staub“ kann überall ausgestreut werden und dort Informationen sammeln, etwa über Temperatur, Druck oder Feuchtigkeit. Wer das braucht? Weinbauern, zum Beispiel.
Ende Mai fand in Heidelberg der EUROBOT World Cup 2008 statt. Amateurteams aus der ganzen Welt traten dort im Wettbewerb mit ihren selbst konstruierten Robotern gegeneinander an. Aufgabe war in diesem Jahr eine simulierte Marsmission erfolgreich zu bewältigen.
Überall auf der Welt wuchern die Metropolen – und das schafft Probleme. Dabei sind lebenswerte Städte keine Utopie. In den Niederlanden, in Freiburg, Bochum und den Arabischen Emiraten kann man ihre Zukunft schon heute besichtigen.