Natur + Technik
"Phæno" – Wissenschaft zum Anfassen oder: Wo Besucher Schatten fangen
1. November 2006 – 9:30 | Autor: Claudia Gerhardt | Typ: Berichte
"Die Gentherapie wird langfristig erfolgreich sein"
1. August 2006 – 9:00 | Autor: Silke Roberts-Schumacher | Typ: Berichte
Das Internet hat auch die Wissenschaft radikal verändert. Aber wie? Unser Autor wagt einen Ausblick in die digitale Zukunft der Universität, die schon längst begonnen hat.
Mind Doping ist in aller Munde. Die Hoffnung, dass uns psychopharmakologische Medikamente, zum Beispiel gegen Alzheimer-Demenz, auch im gesunden Zustand beim Denken helfen, ist groß. Doch wie sieht es mit den Fakten aus? Brauchen wir schon bald eine Doping-Kontrolle vor Prüfungen?
Die Deutsche Bahn AG entledigt sich ihrer Verantwortung, um kapitalmarktfähig zu werden – zum Nachteil von Fahrgästen und Beschäftigten.
Das Phæno in Wolfsburg ist ein „Science Center“ der besonderen Art: An 250 Stationen werden die Besucher selbst zu Forschern. Seit der Eröffnung im November kann die Experimentierlandschaft Besucherrekorde verbuchen.
Retinitis Pigmentosa heißt eine unheilbare Krankheit, die den Betroffenen Stück für Stück das Augenlicht nimmt. Ein Mikrochip soll den Erkrankten jetzt wieder zum Sehen verhelfen.
Wer mehr über die Entstehung, den Verlauf und die biologischen Hintergründe der Krankheit RP wissen möchte, kann sich hier informieren.
Bei der Krankheit Retinitis Pigmentosa sterben Zellen in der Netzhaut ab. Die Folge: allmähliches Erblinden. Man kann es verlangsamen, aber nicht stoppen. Frau Eichinger und ihr Bio-Leistungskurs widmen der Vielzahl der Therapieansätze eine ganze Unterrichtsstunde.
Wie hat eine so komplexe Technik Platz auf so einem kleinen Chip? Und wie kommt eigentlich der Strom ins Auge? Technische Eckdaten und Hintergrundinformationen zum Retina-Implantat gibt es hier.
Prof. Eberhart Zrenner ist einer der Erfinder des Retina-Implantats – eines Mikrochips, der blinden Menschen ihre Sehkraft zurückgeben soll. Im Interview spricht er über die Faszination Auge, das Implantat und den aktuellen Stand der Forschung.
Das Prinzip der Gentherapie werde langfristig Erfolg haben, meint Professor Christopher Baum, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie. Im Interview spricht der 44-jährige außerdem über die Frankfurter Studie und seine Forschung, die Genfähren in Zukunft sicherer machen soll.
Zum ersten Mal gelang es Frankfurter Ärzten, zwei Patienten mittels Gentherapie zu behandeln. Doch wo liegen die Risiken dieser Therapie? Und welche Krankheiten können überhaupt damit behandelt werden? Monika Feuerlein vom Gen-ethischen Informationsdienst beantwortet diese und andere Fragen.
Nur wenige Frauen interessieren sich in Deutschland für ein naturwissenschaftliches Studium. Im Projekt Roberta ist das anders: Hier bauen und programmieren junge Mädchen Roboter und erfahren dabei, wie viel Spaß Naturwissenschaft und Technik machen kann.
Als Kyriakos Voutsas vor fünf Jahren das erste Modell seines „Darmstädter Roboterkopfs“ entwickelte, wusste er noch nicht, was daraus einmal werden würde. Nun steht der Nachwuchsforscher kurz vor seiner Promotion – und das Ergebnis seiner Arbeit vor dem Einzug in unsere Autos.
Im Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz machen junge Forscher Maschinen ‚fit‘ für den Job – und knobeln nebenbei an der besten WM-Aufstellung.