Kultur & Gesellschaft
Wer nicht surft bleibt dumm? Über das Für und Wider der Online-Enzyklopädie Wikipedia
1. Oktober 2005 – 12:00 | Autor: Martin Schöb | Typ: Berichte
Die Zukunft der Bibliothek? Ein Ausflug in die British Library in London
1. Oktober 2005 – 12:00 | Autor: Joachim Jachnow | Typ: Berichte
Wer zu viel isst, sollte mal wieder arbeiten
1. September 2005 – 12:00 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Humanismus reloaded oder Welche Wissensgesellschaft wollen wir?
1. Juli 2005 – 12:00 | Autor: Martin Schöb | Typ: Meinungen
Mit dem zunehmenden Erfolg wächst auch die Kritik an der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, vor allem hinsichtlich der Zuverlässigkeit ihrer Inhalte. Weil auch sciencegarden seit kurzem den Wikicheck zum schnellen Nachschlagen von Begriffen in der Wikipedia anbietet, haben wir einen sachkundigen Autoren um eine ausgewogene Darstellung der Potentiale und Grenzen des Lexikons gebeten.
Erste Buchsammlungen entstanden vor etwa 5000 Jahren im fernen Orient. Wie die Zukunft der modernen Bibliothek aussehen könnte, zeigt die Londoner British Library.
„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ – mit solchen Bibelzitaten rechtfertigen Politiker Einschnitte in das Sozialsystem. Der Theologe Axel Bohmeyer hat mit einer Dekonstruktion dieser Kampfrhetorik den Deutschen Studienpreis gewonnen.
Exotisch europäisch wirken russische Frauen auf heiratswillige Japaner. Wie aber integrieren sich die Exotinnen nach der Hochzeit in die japanische Gesellschaft? Gar nicht, zeigt die Soziologin Elena Baibikov: russische Bräute passen sich nur an die Familien ihrer japanischen Ehemänner an, nicht aber an die Gesellschaft. Dafür sind die Frauenbilder in Rußland und Japan zu unterschiedlich.
Im Wettstreit der Schlagworte gehört ‚Wissensgesellschaft‘ zu den hartnäckigsten Konkurrenten von ‚Globalisierung‘, die zugehörigen Debatten aber stellen sich unterschiedlich dar. Und bei jener zur Wissensgesellschaft fehlt ein entscheidender Aspekt. Ein Appell nicht nur an die Soziologie.
Das vatikanische Geheimarchiv bietet optimale Forschungsbedingungen für Historiker. Ein Erlebnisbericht in historisch bewegten Zeiten von Moritz Trebeljahr.
Fürs Querdenken belohnt wurden in diesem Jahr sieben junge Leute, die sich mit dem Thema „Mythos Markt“ beschäftigt hatten. Jeder von ihnen erhielt eine eigentümliche Trophäe: Ob goldene Säge, Mistgabel oder Spaten – sie alle freuten sich über den ersten Platz beim Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung.
Frauen mit blonden Haaren hängt seit Jahrhunderten ein bestimmtes Image an: Sie gelten als sinnlich, verführerisch und erotisch, aber auch als rein, kindlich und naiv. Woher kommt dieses Klischee und was ist dran am Gerücht, dass blonde Menschen vom Aussterben bedroht sind?
Folter in Gefängnissen, Entgleisungen bei der Bundeswehr oder Gewaltexzesse im Krieg und Terrorismus: Im Fernsehen wird alles zum Skandal. Wissenschaftliche Erklärungen werden herausgefiltert, sie passen nicht ins Raster des Mediums.
Der renommierte Psychologe Philip Zimbardo stellt – basierend auf dem Stand der Forschung – ein 10-Punkte-Rezept auf, wie man brave Bürger dazu bringt, andere Menschen zu foltern.
Mit dem Workshop „Zukunftsmodelle von Leben – Arbeit – Hochschule” schloss die Körber-Stiftung im Februar 2005 ihre Veranstaltungsreihe zum Thema „Hauptsache Arbeit” ab, die zuvor bereits in Berlin und Köln Studierende zu Arbeitstreffen eingeladen hatte. Alexandra Niessen hat ihn besucht.
In einem Essayband versammelt die edition Körber-Stiftung Beiträge von Studienpreisträgern und etablierten Experten zum Thema Beschleunigung. Eine Rezension.
Wie sähe eine Welt aus, in der jeder genau das Gleiche tut, wie bisher, nur ohne Geld? Antwort: Das einzige was wir verlören, wäre die Kenntnis unseres genauen Kontostandes.
Erziehung ist ein Thema, das viele Menschen betrifft. Nicht nur deshalb scheinen Erziehungsratgeber Konjunktur zu haben. Ein Konzept, welches immer wieder durch die Medien geistert, nennt sich Triple P – Positive Parenting Program. Doch was genau versteckt sich dahinter?