Bildung und Hochschule
"Sachbücher klären nicht auf, sie klären den Leser ab"
1. Oktober 2007 – 9:45 | Autor: Christiane Zehrer | Typ: Berichte
Was ist gesellschaftlich relevante Wissenschaft? Plädoyer für den Abbau (gesellschafts)politischer Grenzen
1. Oktober 2007 – 8:30 | Autor: Tim Engartner | Typ: Meinungen
Jedes Wissenschaftssystem bekommt das, was es prämiert
1. August 2007 – 11:00 | Autor: Joachim Jachnow | Typ: Berichte
Darf das Frettchen mit nach England? Studieren in Great Britain
1. August 2007 – 8:00 | Autor: Lisa an der Heiden | Typ: Berichte
Politischer Dialog als gerontologische Vorlesung
1. Februar 2007 – 9:30 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Intelligent, sympathisch–aber vom Aussterben bedroht?
1. Februar 2007 – 9:00 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Berichte
Deutschland einig Babyland – Eine utopische Reise zu einer unmöglichen Gesellschaft
2. Dezember 2006 – 10:45 | Autor: Christoph Scherber | Typ: Meinungen
Forschen in der Mittagspause: Die australische Hoschullandschaft
2. Dezember 2006 – 10:30 | Autor: Carl-Leo von Hohenthal | Typ: Berichte
Studieren in Australien: Schnorcheln in der Mittagspause
1. Oktober 2006 – 8:30 | Autor: Carl-Leo von Hohenthal | Typ: Berichte
Stephan Porombka ist Professor für Literatur und Kulturjournalismus am kulturwissenschaftlichen Fachbereich der Universität Hildesheim. Sciencegarden sprach mit ihm über die Illusion der Aufklärung durch Wissenschaftsjournalismus, den „information flow“ und PR-scheue deutsche Wissenschaftler.
Je länger und intensiver man sich ein Forschungsfeld erschlossen hat, desto weniger ist man bereit, von gewonnen Einsichten abzurücken. Gesellschaftlich relevant ist Wissenschaft aber nur dann, wenn sie (gesellschafts)politische Grenzen überschreitet, Meinungen Andersdenkender nicht nur respektiert, sondern fruchtbar macht, und Raum dafür schafft, dass Menschen auf der Grundlage neu gewonnener Erkenntnisse umdenken können.
Die Gesellschaft ist im Wandel – und mit ihr die Universität. Neben den jungen Bachelor- und Masterstudenten tummeln sich immer mehr Alte in den Seminarräumen, um mit dem lebenslangen Lernen Ernst zu machen. Doch die Hochschulen sind damit überfordert – und sollten reagieren.
Der Historiker Ulrich Sieg, Träger des deutschen Nachwuchshistorikerpreises, sprach mit sciencegarden über sein neues Buch über Paul de Lagarde, über die Reste Humboldtscher Ideale an der deutschen Universität und über tüchtige Studenten und junge Wissenschaftler, die sich auch unter absonderlichen Bedingungen behaupten.
Studieren in einem fremden Land. Das klingt nach Abenteuern, neuen Erfahrungen und einem dicken Bonus im Lebenslauf. Was dabei zu beachten ist, fassen Thomas Bornschein und Mirco Thomas in ihrem Buch „Studieren in Großbritannien“ zusammen.
Publikationszwang und Artikelflut sind zwei Seiten derselben Medaille: Unsinnige Vorgaben aus der Wirtschaft, zweifelhafte Qualitätskriterien und gestiegener Karrieredruck schaden dem hohen Ansehen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine Selbstbeschränkung tut Not.
Der Freundeskreis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes feierte unlängst sein 25jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit den Auslandsämtern der Universitäten will er ausländischen Studenten das Leben in Deutschland erleichtern. Dabei gibt es zwar zahlreiche Erfolge zu verbuchen, doch immer noch allerhand zu tun.
Annette Schavan sprach in Bonn über „Ethik in Wissenschaft und Politik“ – ein wichtiges forschungspolitisches Thema. Aber was einen inzwischen bei solchen universitätsöffentlichen Veranstaltungen erwartet, ist schockierend …
Als „ABC der Menschheit“ bezeichnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Geisteswissenschaften, denen das wissenschaftliche Themenjahr 2007 gewidmet ist. Dazu sprach sciencegarden mit der Leibnizpreisträgerin Barbara Stollberg-Rilinger. Ein Interview.
Wie kann man Wissenschaft und Baby unter einen Hut bekommen? Und wie sähe eine Gesellschaft aus, die sich Kinderfreundlichkeit auf eben diesen Hut geschrieben hätte?
Nicht nur die Freizeitgestaltung, sondern auch die Hochschulen selbst machen Australien zu einem äußert attraktiven Studien- und Forschungsort. Denn in der wissenschaftlichen Welt „down under“ läuft vieles anders als in Deutschland.
Jochen Hörisch analysiert in einem brillanten Essay die psychologische Tiefenstruktur der deutschen Unimisere. Seine Therapievorschläge sind verblüffend pragmatisch: Er rät zu intellektueller Geselligkeit – warum nicht bei einem Glas Portwein? Eine Rezension.
Glückwunsch! München, Karlsruhe und Süddeutschland sind die großen Gewinner der ersten Runde des Exzellenzwettbewerbs. Aber was passiert eigentlich mit dem Rest der Universitätsrepublik?
Studieren wie Gott in Australien: Unser Kolumnist Carl-Leo von Hohenthal hat ein Unterwasserseminar auf Lady Elliot Island besucht, Fische gezählt und seine Vorurteile gegenüber Naturwissenschaftlern ausgebaut…