Bildung und Hochschule
Die Promotionskrise. Vom Leidensweg einer Doktorandin
30. März 2009 – 6:06 | Autor: Jana Hohenfeld | Typ: Meinungen
Öffentliche Wissenschaft: Eine Bastelanleitung
25. Februar 2009 – 20:01 | Autor: Christian Spannagel | Typ: Meinungen
Die Generation Dr. Golf geht in Rente
1. Dezember 2008 – 7:00 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
"Kein Anlauf zur Wiedereinführung der Studiengebühren in Hessen"
1. Oktober 2008 – 2:10 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Berichte

25 Schulen in den afghanischen Ostprovinzen hat die Kinderhilfe Afghanistan seit 1998 aufgebaut; 1.400 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten 50.000 Kinder. Doch die prekäre Sicherheitslage macht den Betrieb und Neubau von Schulen immer schwieriger. „Wenn die Amerikaner so weitermachen wie bisher, haben wir bald eine Schulsituation wie zu Zeiten der Taliban.“ prognostiziert Reinhard Erös.
Über den Reichtum einer entwickelten Gesellschaft entscheidet heute in erster Linie das Netzwerk von Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. Das amerikanische Netzwerk ist anders verdrahtet als das Europäische. Es ist schneller, effizienter, muskulöser. Das europäische ist träger und stabiler.
Wer etwas auf Benimm hält, beruft sich gern auf den Freiherrn Knigge. Wenn also ein Campus-Knigge erscheint, dann scheint es wohl um Benimm-Regeln für den Campus, sprich die universitäre Welt zu gehen, oder etwas nicht? „Jein“, lautet die Antwort.
Immanuel Kant ist auch 275 Jahre nach seiner Geburt so aktuell wie eh und je. Allerdings ist der Königsberger Meisterdenker nicht ganz einfach zu verstehen. Wie also mit der Kant-Lektüre beginnen? Und mit welcher Ausgabe? sciencegarden hat die Vor- und Nachteile von vier maßgeblichen Kant-Editionen getestet und mit namhaften Experten gesprochen.
Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant geboren, ohne den die moderne Philosophie undenkbar wäre. Weniger bekannt ist, dass Kant auch eine bedeutende Erziehungsphilosophie entwarf. Selbst viele Pädagogen haben davon noch nie gehört. Aber das ist nicht allein ihre Schuld.
Dass die Promotion kein Spaziergang werden würde, war unserer Autorin von vornherein klar. Doch das Ausmaß der Krise, in die sie an der Seite ihres Doktorvaters geriet, hätte sie beinahe auf Abwege gebracht. Promovierenden möchte sie deswegen ein paar Tipps auf den steinigen Weg zum Doktorhut geben.
Web-2.0-Anwendungen bieten Wissenschaftlern die Möglichkeit, Netze mit Menschen außerhalb des Hochschulbetriebs zu knüpfen und mit diesen in einen konstruktiven Austausch zu treten. Wie das geht, verrät diese Bastelanleitung.
Die wenigsten Betroffenen reden darüber. Und wer es doch tut, bittet um absolute Anonymität. Geht es um eine Sekte? Um etwas Peinliches? Nein. Nur um das ganz normale Scheitern im Lehramts-Referendariat.
Um die Philosophie ist es an den Universitäten schlecht bestellt. Die akademischen Philosophen von heute eifern nicht mehr den existentiellen Fragen des Lebens nach, sondern ECTS-Punkten und Drittmitteln. Die Ökonomisierung der Universitäten macht der wirklichen Sinnsuche den Garaus.
Spätestens mit den jüngsten Hochschulreformen scheint "Zeit ist Geld" auch an den Universitäten oberste Devise zu sein. sciencegarden sprach mit der Erziehungswissenschaftlerin Sabine Schmidt-Lauff über ökonomische Machbarkeitsillusionen in der Bildung und die Chancen des freien Lernens nach Bologna.
Eine Dozentenstelle im BA-Studiengang – kein ungewöhnlicher Job für die Post-Docs der Generation Golf. Dieser Berufsalltag hat viele in die innere Emigration getrieben. Frustrierendes aus der schönen neuen Welt der Berufshochschule.
Die Deutschen sind lernfaul und starten viel zu spät ins Berufsleben – so singt uns eine Leier, die in der Presse regelmäßig ihre schiefen Töne spielen darf. Höchste Zeit für den Einspruch eines Bildungsoldies.
Seit der letzten Landtagswahl im Januar dieses Jahres regiert Roland Koch (CDU) in Hessen nur noch geschäftsführend. Im sciencegarden-Interview erklärt er dennoch selbstbewusst, warum Universitäten Dienstleistungsunternehmen werden sollen und Studiengebühren sinnvoll sind, auch wenn er sie in Hessen so schnell nicht wieder einführen will.