Kultur & Gesellschaft
"Bedienen ohne Trinkgeld ist wie Sex ohne Höhepunkt"
1. Februar 2008 – 10:30 | Autor: Lisa an der Heiden | Typ: Berichte
Mehr als eine Idee von Gutmenschen: Überlegungen zum christlich-muslimischen Dialog
1. Februar 2008 – 10:00 | Autor: Marcus Knaup | Typ: Meinungen
Jenseits von Theorie und Konfession
1. Dezember 2007 – 9:05 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Fundstücke
Die drei Staatshymnen des Herrn Michalkov
1. Oktober 2007 – 18:30 | Autor: Sandra Birzer | Typ: Berichte
"Sachbücher klären nicht auf, sie klären den Leser ab"
1. Oktober 2007 – 9:45 | Autor: Christiane Zehrer | Typ: Berichte
Was ist gesellschaftlich relevante Wissenschaft? Plädoyer für den Abbau (gesellschafts)politischer Grenzen
1. Oktober 2007 – 8:30 | Autor: Tim Engartner | Typ: Meinungen
Wissenschaft und Gefühl gelten allgemein als verschiedene Welten. Der Vortragsabend „Wissenschaft emotionalisieren?“ in Hannover zeigte, dass beide sich durchaus gegenseitig befruchten – und zwar seit Jahrtausenden. Fraglich bleibt dagegen das Produkt dieser unvermuteten Liebesbeziehung.
Viele Studenten arbeiten in Kneipen. Der Job scheint mehr einzubringen als nur Geld. Dies hat auch psychologische Gründe. Unser Redakteur Frank Berzbach hat sich in der Szene umgesehen.
Jeder, der im Service arbeitet, weiß, welche Bedeutung Trinkgeld hat – vor allem für die, die sich ihr Studium mit Kellnern verdienen. Aber was ist, wenn der Arbeitgeber es vorzieht, das Geld für sich zu behalten? Ein Lokalreport von Lisa an der Heiden.
Immer wieder wird ein Dialog zwischen den Religionen eingefordert. Manche tun dies angesichts zahlreicher Selbstmordattentate oder der Anschläge vom 11. Sept. 2001 als eine Idee von Gutmenschen ab. Doch welche Basis gibt es überhaupt für einen Dialog zwischen Christen und Muslimen? Welche Perspektiven für einen interreligiösen und interkulturellen Dialog lassen sich aus der gemeinsamen Geschichte aufzeigen?
Wolf Wagner hat seinen modernen Klassiker über Uni-Angst und Uni-Bluff vollständig überarbeitet. Wie die Erstauflage aus den 1970er-Jahren ist auch die Neuausgabe absolute Pflichtlektüre für alle Studienanfänger! Warum, lesen Sie in unserer Buchempfehlung.
Wer seine erste Stelle als Lehrsklave an der Hochschule antritt, der verliert erst einmal die Sprache. Die größte Herausforderung des Berufsstarts ist nämlich das ungeklärte Verhältnis von „Du“ und „Sie“. Eine persönliche Leidensgeschichte.
Das Christentum erlebt keine Renaissance, es war immer da. Die Adventszeit lädt zur Beschäftigung mit den Wurzeln unserer Kultur ein. Nachdenkliches zu Weihnachten.
"So war es, so ist es, so wird es immer sein!" Neu klingen solche Überzeugungen in Russland nicht. Aber nicht nur deswegen birgt die neue russische Staatshymne Altbekanntes. Die Musik stammt von der sowjetischen Vorgängerin, und auch der Dichter hatte bereits Übung: Sergej Michalkov hatte schon zwei Textversionen der Sowjethymne geliefert. Sein letztes Werk, die russische Staatshymne, zeigt den größten Einfluss Orwellschen Neusprechs.
In aller Munde und doch schwer zu greifen: "Gesellschaftliche Relevanz" wird von der Wissenschaft oft gefordert, so auch beim Deutschen Studienpreis. Um des Rätsels Lösung zu finden, lud die Körberstiftung Alumni und Experten nach Hamburg ein – und erhielt neben Antworten vor allem neue Fragen.
Stephan Porombka ist Professor für Literatur und Kulturjournalismus am kulturwissenschaftlichen Fachbereich der Universität Hildesheim. Sciencegarden sprach mit ihm über die Illusion der Aufklärung durch Wissenschaftsjournalismus, den „information flow“ und PR-scheue deutsche Wissenschaftler.
Außer uns auf methodisch solider Basis mit Erkenntnissen zu versorgen, soll Wissenschaft heute auch gesellschaftlich relevant sein. Wenn nicht, droht der betreffenden Disziplin mittelfristig ein Versiegen der Geldquelle. Doch auch die Berücksichtigung gesellschaftlicher Forderungen hat ihren Preis. Skizze eines Balanceakts.
Wer den Jakobsweg geht, sucht Gott, sich selbst oder einfach den etwas anderen Urlaub. sg-Redakteurin Christiane Zehrer war im August 2007 zwischen Burgos und Santiago de Compostela unterwegs. Impressionen von einem Selbstversuch.
„Gesellschaftliche Relevanz“ soll das alleinige Kriterium für den neuen Promotionspreis der Körber-Stiftung sein. Er rückt an die Stelle des etablierten Deutschen Studienpreises. Auf einer Tagung in Hamburg wurde gefragt, was das überhaupt sei. Unser Redakteur Frank Berzbach gibt darauf ungefragt, also provokant Antwort.
Je länger und intensiver man sich ein Forschungsfeld erschlossen hat, desto weniger ist man bereit, von gewonnen Einsichten abzurücken. Gesellschaftlich relevant ist Wissenschaft aber nur dann, wenn sie (gesellschafts)politische Grenzen überschreitet, Meinungen Andersdenkender nicht nur respektiert, sondern fruchtbar macht, und Raum dafür schafft, dass Menschen auf der Grundlage neu gewonnener Erkenntnisse umdenken können.
Die Gesellschaft ist im Wandel – und mit ihr die Universität. Neben den jungen Bachelor- und Masterstudenten tummeln sich immer mehr Alte in den Seminarräumen, um mit dem lebenslangen Lernen Ernst zu machen. Doch die Hochschulen sind damit überfordert – und sollten reagieren.