Wissenschaft
"Kein Anlauf zur Wiedereinführung der Studiengebühren in Hessen"
1. Oktober 2008 – 2:10 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Berichte
Darf ich vorstellen? Europas Wissenschaft
1. Oktober 2008 – 1:40 | Autor: Claudia Gerhardt | Typ: Berichte
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„Publish or perish“ – Die Hamburger Körber-Stiftung diskutierte mit Experten und Betroffenen kontrovers über den Publikationszwang in der Wissenschaft.
Seit Humboldt ist die deutsche Universität im Besitz der Professorenschaft. Ihre Fixierung auf Fachwissen erzeugt die Verschulung und Überfrachtung der BA-Studiengänge – nicht Bologna. Raum für Kreativität und problembasierte, aktivierende Projekte wäre die Lösung.
Über den Reichtum einer entwickelten Gesellschaft entscheidet heute in erster Linie das Netzwerk von Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. Das amerikanische Netzwerk ist anders verdrahtet als das Europäische. Es ist schneller, effizienter, muskulöser. Das europäische ist träger und stabiler.
Die Deutschen sind lernfaul und starten viel zu spät ins Berufsleben – so singt uns eine Leier, die in der Presse regelmäßig ihre schiefen Töne spielen darf. Höchste Zeit für den Einspruch eines Bildungsoldies.
Seit der letzten Landtagswahl im Januar dieses Jahres regiert Roland Koch (CDU) in Hessen nur noch geschäftsführend. Im sciencegarden-Interview erklärt er dennoch selbstbewusst, warum Universitäten Dienstleistungsunternehmen werden sollen und Studiengebühren sinnvoll sind, auch wenn er sie in Hessen so schnell nicht wieder einführen will.
Fünf Tage lang war Barcelona im Juli Schauplatz des „Euroscience Open Forum“. Sciencegarden hat ein paar Souvenirs vom größten interdisziplinären Treffen der europäischen Wissenschaft mitgebracht.
Die Autobiographie des 1994 verstorbenen Wissenschaftstheoretikers Paul Feyerabend ist ein akademischer Schelmenroman allererster Güte und eine Inspirationsquelle für angehende Akademiker, die fröhliche Wissenschaft betreiben wollen, sich aber nicht recht trauen.