Hochschule
Die Universität und der KnowledgeholderValue
1. Mai 2006 – 12:00 | Autor: Christian Pohl | Typ: Meinungen
Die Universität als subventioniertes Unternehmen
1. Mai 2006 – 12:00 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Meinungen
Wie viel Soziologie kann und will sich die Gesellschaft leisten?
1. Mai 2006 – 10:00 | Autor: Nadine M. Schöneck | Typ: Meinungen
"Eigentlich sind wir eine ziemlich verlogene Bande"
30. April 2006 – 23:00 | Autor: Moritz Trebeljahr | Typ: Berichte
Von Heidelberg nach Bologna: Wie der Umbau auf Bachelor- und Masterstudiengang das Physikstudium verändert?
1. März 2006 – 13:00 | Autor: Fabian Czerwinski | Typ: Meinungen
Navigation durchs Niemandsland
1. Februar 2006 – 13:00 | Autor: Nadine M. Schöneck | Typ: Fundstücke
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Universitäre Forschung und Lehre haben unbestreitbar einen gesellschaftlichen Nutzen. Zweifelhaft bleibt jedoch, ob und wie sich dieser Nutzen von außen steuern lässt. Mit dem Trend, an deutschen Universitäten die „Werthaftigkeit“ von Wissenschaft und Fächern zu messen, beschäftigt sich Christian Pohl.
Evaluationssensitiv, international und Drittmittel finanziert müssen Jungforscher heute sein. Damit werden alteuropäische Erkenntnisideale Vergangenheit – zumindest in Deutschland.
Wenn es um die Frage „Staat versus Markt“ geht, streiten sich bekanntlich die Geister.
Der Freiburger Emeritus Wolfgang Reinhard, Träger des renommierten Historikerpreises, hat einen Essay über „unsere Lügengesellschaft“ geschrieben. Im Interview mit Moritz Trebeljahr spricht Reinhard über „krumme Touren“, die Vorzüge der Wahrhaftigkeit und die Zukunftsaussichten heutiger Nachwuchswissenschaftler. Jenen rät er ohne Umschweife: „Suchen Sie sich einen anderen Job!“
Der Umbau eines Studiengangs nach den politischen Vorgaben des Bologna-Prozesses verläuft auf dem Papier meist glatt. In der Praxis offenbaren sich jedoch zahlreiche Unwägbarkeiten. Den Weg von Heidelberg nach Bologna nimmt Fabian Czerwinski am Beispiel des Studiengangs Physik in Augenschein.
Als „Fenster nach Europa“ erbaute Zar Peter der Große St. Petersburg; die Gründer der European University at St. Petersburg (EUSP) schufen 1995 ein Fenster zur Weltspitze. Der Rektor der EUSP, Nikolaj Borisovich Vakhtin, sprach mit sciencegarden über die Folgen des sowjetischen Bildungssystems, Auswahlverfahren und die Vereinbarkeit von Exzellenzförderung und Studiengebühren.
Wie meistern junge Akademikerinnen und Akademiker den Übergang vom Studium ins Berufsleben? Ein neues Buch aus der edition Körber-Stiftung gibt Antworten.
Welche Perspektiven bieten sich dem naturwissenschaftlichen Nachwuchs unseres Landes? Meinungen und Stimmen aus den Wissensschmieden Deutschlands.
Ein Leitfaden für alle, die gerne Naturwissenschaftler werden wollen. Für Frauen haben wir leider keinen Platz.
Kaum eine andere Institution sieht sich mit derart hohen und gleichzeitig widersprüchlichen Erwartungen konfrontiert wie die Universität. Chronisch unterfinanziert, von angeblich ungeeigneten Studierenden überlaufen, krankt auf dem Hochplateau der deutschen Bildungslandschaft ein ökonomisches Kuriosum vor sich hin.