Fundstücke
Jenseits von Theorie und Konfession
1. Dezember 2007 – 9:05 | Autor: Frank Berzbach | Typ: Fundstücke
Nach der Dissertation den Doktorhut aufsetzen!
1. Oktober 2006 – 8:00 | Autor: Sandra Birzer | Typ: Fundstücke
Navigation durchs Niemandsland
1. Februar 2006 – 13:00 | Autor: Nadine M. Schöneck | Typ: Fundstücke
Nastasja Keller malt für sciencegarden Comics. Aus Anlass des Schreibwettbewerbs ist sie in die Stadt der Zukunft gereist – aber nicht angekommen. Ist die Angst vor schwarzen Löchern aus der Schweiz etwa doch nicht unbegründet…?
Die weltberühmte Dramatikerin Yasmina Reza hat ein wenig schmeichelhaftes Porträt des französischen Präsidenten verfasst – und damit nicht nur einen ganz besonderen Politikertyp, sondern den Allerweltscharakter des 21. Jahrhunderts beschrieben.
Der Meiner-Verlag gibt Hegels Hauptwerke im Schuber zu einem Schnäppchenpreis ab – ein Grund mehr, die Werbetrommel für den Weltgeist zu rühren.
Julia Friedrichs hat eine Reportage über Deutschlands Eliten wie einen Road Movie geschrieben. Allerdings reist sie mit der Bundesbahn und trifft auf keine einsamen Tankstellen, sondern Kindergärten, Internatsschulen und Privatuniversitäten, in der die vermeintlichen oder tatsächlichen Eliten erzogen werden.
Die neoliberale PR-Agentur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ein Buch über Deutschlands wahre Superstars veröffentlicht: junge Wissenschaftlerinnen und begabte Nachwuchsforscher. Diese glänzen mit anspruchsvollen Leistungen – und werden von der INSM vereinnahmt, die einen fragwürdigen Wissenschaftsbegriff salonfähig machen will.
Wolf Wagner hat seinen modernen Klassiker über Uni-Angst und Uni-Bluff vollständig überarbeitet. Wie die Erstauflage aus den 1970er-Jahren ist auch die Neuausgabe absolute Pflichtlektüre für alle Studienanfänger! Warum, lesen Sie in unserer Buchempfehlung.
Das Christentum erlebt keine Renaissance, es war immer da. Die Adventszeit lädt zur Beschäftigung mit den Wurzeln unserer Kultur ein. Nachdenkliches zu Weihnachten.
Holm Friebe und Sascha Lobo sind mit ihrem Buch „Wir nennen es Arbeit“ in aller Munde – zu Unrecht.
Der bekannte Zeitforscher und Essayist Karlheinz A. Geißler hat ein Buch über die kleinen Helden der Alltagsbeschleunigung geschrieben – und damit die Verbiedermeierung der Tempokritik eingeläutet.
Jochen Hörisch analysiert in einem brillanten Essay die psychologische Tiefenstruktur der deutschen Unimisere. Seine Therapievorschläge sind verblüffend pragmatisch: Er rät zu intellektueller Geselligkeit – warum nicht bei einem Glas Portwein? Eine Rezension.
Ein neuer Ratgeber von Promovierten für Promovierende begleitet seine Leser von der Entscheidung zur Promotion über die Krisenbewältigung bis hin zur Dissertationsabgabe. Außerdem beinhaltet er auch eine Bastelanleitung für den Doktorhut. Ein Erfahrungsbericht von Sandra Birzer.
Die wichtigste Innovation, seit es Fachbereichssitzungen gibt, ist ein Malbuch aus Frankreich. Sein Motto: Life’s too long not to waste time. Mit 60 Seiten voller Ausmalbildchen wird jede Besprechung erträglich.
Wer längere wissenschaftliche Arbeiten am Computer schreibt, hat häufig Ärger mit MS-Word. Dass sich der Marktführer in Sachen Schreibprogramme trotzdem bestens für Doktorarbeiten eignet, machen zwei Hefte aus dem KnowWare-Verlag deutlich.
Wie meistern junge Akademikerinnen und Akademiker den Übergang vom Studium ins Berufsleben? Ein neues Buch aus der edition Körber-Stiftung gibt Antworten.