Guten Appetit!
24. Dezember 2010 – 14:23 – Christian Dries |
"Wie nun das viele Lesen und Lernen dem eigenen Denken Abbruch tut, so entwöhnt das viele Schreiben und Lehren den Menschen von der Deutlichkeit und eo ipso Gründlichkeit des Wissens und Verstehns, weil es ihm nicht die Zeit läßt, diese zu erlangen. Da muß er dann in seinem Vortrage die Lücken seines deutlichen Erkennens mit Worten und Phrasen ausfüllen. Dies ist es, was die meisten Bücher so unendlich langweilig macht, und nicht die Trockenheit des Gegenstandes. Denn wie behauptet wird, ein guter Koch könne sogar eine alte Schuhsohle genießbar herrichten, so kann ein guter Schriftsteller den trockensten Gegenstand unterhaltend machen."
Arthur Schopenhauer: Über Gelehrsamkeit und Gelehrte (Paralipomena).
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