E-Mails und Haschisch
In einer Studie des Londoner King’s College an über tausend Probanden stellten Forscher einer Testgruppe eine Aufgabe und traktierten sie währenddessen mit E-Mails. Eine Kontrollgruppe bekam die gleiche Aufgabe gestellt und konsumierte dabei Marihuana. Das Ergebnis: Die Probanden, die Drogen genommen hatten, konnten ihre Arbeit besser erledigen als die Probanden unter E-Mail-Beschuss, bei denen der IQ während des Experiments stark abfiel. Rechnet man diese Befunde auf den ganzen normalen Büroalltag hoch, dann arbeiten Millionen Menschen täglich unter "Kiffer-Niveau".
Aus: Dagmar Ruhwandl: Top im Job – ohne Burnout durchs Arbeitsleben. Klett-Cotta, Stuttgart 2009, S. 44 (Die Autorin ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, der Praxis-Ratgeber ist empfehlenswert.)